Freitag, April 20, 2007

Just Google

Andere sind übrigens auch ein wenig googelig drauf ...



Mittwoch, April 18, 2007

Das letzte seiner Art

Ich habe tatsächlich ein Wort gefunden, von dem Google noch nie was gehört hat. Und das direkt vor meiner, äh genauer: über meiner Tür. Ich dachte seit dem Einzug, die Inschrift auf unserem Haus hieße "Gesetzhammer". Nicht, weil ich die alte Schrift nicht lesen könnte, aber weil gegenüber die alte Gerichtslaube steht. Und mit B machte das Wort für mich noch weniger Sinn. Jetzt hatte aber Georg kürzlich ein Gespräch mit dem Stadthistoriker, und der erklärte ihm, dass sich der Name aus dem Schusterhandwerk herleitet.




Mein Versuch, auf die Schnelle noch ein wenig mehr Informationen zu ergattern, schlug allerdings fehl. Meine Infoquelle für alle Lebenslagen (bis hin zur Frage 'wer schmust mit mir' ...), ist ratlos und rät stattdessen zum Butzhammer.

Montag, April 16, 2007

Google declares War

Meinten Sie nicht eher ...



Dienstag, März 13, 2007

Müll-Mail

Ein nützliches Tool, das ich bei der Recherche für meinen Web2.0-Kurs entdeckt habe: Trashmail.
Trashmail erstellt eine "wegwerfbare" E-Mail-Adresse, die ich zum Beispiel nutzen kann, um mich auf auf registrierpflichtigen Internetseiten anzumelden. Der Bestätigungslink und alle weitere Post, die an die Trashmail-Adresse geht, wird an meine richtige E-Mail-Adresse weitergeleitet. Ich kann jedoch voreinstellen, wie lange oder wie oft die Weiterleitung funktionieren soll. Danach wird die Trashmail automatisch gelöscht, und jegliche Spam an diese Adresse verschwindet im Nirvana. Gibt's auch als Firefox-Extension. Und als Modul für netvibes, mit dem ich gerade auch ganz gerne rumspiele (viele viele bunte Gadgets!).

Mittwoch, März 07, 2007

Weblog fängt Trickbetrüger

Wozu Weblogs gut sein können, erzählt Christian auf seinem Hongkong-Weblog. So hat sein Blog einen anderen Touristen davor bewahrt, auf dieselbe alte Masche reinzufallen, wie er selbst. Und der Betrüger wurde am Ende von der Polizei gefasst.
Spannende Geschichte, zumal ich vor 15 Jahren in Bombay einer ähnlichen Gaunerei aufgesessen bin - bei mir war's ein österreichisches Pärchen, das sich Geld ausleihen wollte, weil sie angeblich todkrank war und deswegen ihren Flug umbuchen musste. Ihre Pässe hatten die beiden mir damals auch gezeigt - aber Internet gab's halt noch nicht.
Naja, aus Schaden soll man ja klug werden - und für manche Erfahrungen zahlt man dann eben in Cash.

Sonntag, März 04, 2007

Mein Haus, mein Garten, meine Bestie

M. wollte schon lange mal Fotos sehen von der neuen Wohnung. Wenn ich es endlich mal schaffe, die tatsächlich zu schießen, dann könnte ich sie auch online stellen und der ganzen Welt präsentieren. Das wird nämlich immer beliebter - wenn ich Einrichtungsinspirationen brauche oder meine voyeuristischen Neigungen auf die Schnelle stillen will, dann schaue ich z. B. gerne bei Normal Room oder Rate my Room vorbei. Dort kann jeder Bilder aus seinem Zuhause hochladen und kommentieren lassen.

Bei dieser Nabelschau könnte ich mittlerweile durchaus mithalten. Hier schon mal ein erster Eindruck, eingefangen auf dem morgendlichen Gassigang, quasi direkt vor der Haustür: (sozusagen) unser Garten, (noch nicht ganz) unser Schloss und definitiv meine weiße Bestie.


Sonntag, Januar 14, 2007

Spiel mit mir

Autistische und/oder schizophrene Tendenzen haben auch Vorteile. Zumindest wenn einem die Spielpartner abspringen, und man am nächsten Tag eine Spielbesprechung abliefern soll. Allerdings war mir beim Spielen mit mir (gegen mich?) die ebenfalls fortschreitende Altersdemenz etwas hinderlich, da ich selten den Überblick hatte, welches meiner Ichs gerade am Zug war. Und zu allem Überdruss habe ich am Ende noch haushoch verloren.

Donnerstag, Januar 11, 2007

Traurig für irgendeine Ungenauigkeit

Neulich bei Ebay:

Rückholpolitik-
Rückerstattung wird in allen angemessenen Fällen erlaubt. Treten Sie mit uns bitte in Verbindung, wenn Sie eine Rückkehr möchten, bevor jedes nicht notwendige Rückgespräch gelassen wird.

Rückgespräch-Politik
bitte bestätigt freundlich den Empfang dieses Einzelteils, indem sie uns ein gutes Rückgespräch läßt. Wir fahren fort, das selbe für Sie auch zu tun. Tun Sie bitte eine abschließende überprüfung auf alle Produktbeschreibung, Bedingungen bevor dem Bieten. Danke!

Angebot mit Vertrauen
überprüfung heraus meine 100% positive glückliche Rückgespräch-

der teil der punkte ist übersetzen von englischem zum deutschen durch computer programm traurig für irgendeine ungenauigkeit

Dienstag, Januar 09, 2007

Kleine Wünsche

Eigentlich hätte ich es wissen müssen: Kleine Sünden werden sofort bestraft, und kleine Wünsche gehen sofort in Erfüllung. Habe ich mich nicht erst vor ein paar Tagen darüber beschwert, dass ich nichts Süßes daheim habe?
Gestern liegt ein Abholschein in meinem Briefkasten, und ich nehme bei der Post ein kleines Päckchen aus Österreich entgegen. Der Absender: ein Schokoladenkünstler, über den ich im Dezember berichtet hatte. Der Inhalt: Lecker!
Wie gesagt: Kleine Wünsche gehen sofort in Erfüllung!


Sonntag, Januar 07, 2007

Nadelöhr


Zugegeben, es ist spät geworden in der Nacht davor.
Aber das Kamel vor meinem Fenster war trotzdem kein Produkt meines ausschweifenden Nachtlebens, sondern begleitete offensichtlich die Heiligen Drei Könige durch die Freiburger Innenstadt.
Immerhin weiß ich jetzt, wo der Spruch "eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, ..." herrührt. Eigentlich muss er lauten: "Eher geht ein Kamel in einen Transporter, ..."



Wen's interessiert, wie man ein Kamel in einen Pferdetransporter bekommt: Mit Geduld. Sonst mit nix.

(ach, und übrigens: das Kamelschild habe ich auch in Freiburg fotografiert. Hier gibt es nichts, was es nicht gibt)

Donnerstag, Januar 04, 2007

Erwachsen


Es gibt kein noch so klitzekleines Stück Schokolade hier. Und das nicht, weil ich meine Weihnachtsschokolade schon gemampft hätte, nein schlimmer: Ich habe dieses Jahr gar keine bekommen!
Wo ich mich im Laufe der Zeit damit abgefunden hatte, dass man daheim immer Kind bleibt, egal wie alt man wird, bricht Tante Edith plötzlich mit der 40 Jahre alten Tradition einer prall mit Süßigkeiten gefüllten Weihnachtstüte. Meine kleine Schwester (36) und ich seien jetzt zu alt dafür, war ihr Argument.

Donnerstag, Dezember 21, 2006

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus

Heute ist die längste Nacht des Jahres.
Und der kürzeste Tag.


Dienstag, Dezember 19, 2006

Beim ganzen Umzugstrubel ging neben vielem anderen auch die Tatsache unter, dass ich am 1. Dezember eigentlich ein Jahr Selbständigkeit hätte feiern können. Aber das fiel mir erst zwei Wochen später ein. Und Rechnung Nr. 29 habe ich auch noch nicht geschrieben ...

Jedenfalls kann ich mir nach einem Jahr auf die Schulter klopfen und mir sagen, dass das eine der besten Ideen war, die ich je hatte. Kein Chef, kein Weckergebimmel, kein Achtstundentag, kein Gerenne aufs Arbeitsamt und keine Angst, den Job zu verlieren. Und für die größere Wohnung hat's auch schon gereicht.

Die Kehrseite: Selbst bei Arbeitskomprimierung auf zwei, drei, vier Stunden am Tag nie das Gefühl, Feierabend oder Wochenende zu haben. (Aber daran arbeite ich.)

Passend dazu kam heute über die Freiburger Freelancer "Eine kleine Geschichte über den Sinn des Lebens".


Ein Investmentbanker stand in einem kleinen mexikanischen Fischerdorf am Pier und beobachtete, wie ein kleines Fischerboot mit einem Fischer an Bord anlegte. Er hatte einige riesige Thunfische geladen. Der Banker gratulierte dem Mexikaner zu seinem prächtigen Fang und fragte wie lange er dazu gebraucht hatte.
Der Mexikaner antwortete: "Ein paar Stunden nur. Nicht lange."
Daraufhin fragte der Banker, warum er denn nicht länger auf See geblieben ist, um nach mehr zu fangen. Der Mexikaner sagte, die Fische reichen ihm, um seine Familie die nächsten Tage zu versorgen. Der Banker wiederum fragte: "Aber was tun Sie denn mit dem Rest des Tages?"
Der mexikanische Fischer erklärte: "Ich schlafe morgens aus, gehe ein bisschen fischen, spiele mit meinen Kindern, mache mit meiner Frau Maria nach dem Mittagessen eine Siesta, gehe in das Dorf spazieren, trinke dort ein Gläschen Wein und spiele
Gitarre mit meinen Freunden. Sie sehen, ich habe ein ausgefülltes Leben."

Der Banker erklärte: "Ich bin ein Harvard Absolvent und könnte Ihnen ein bisschen helfen. Sie sollten mehr Zeit mit Fischen verbringen und von dem Erlös ein größeres Boot kaufen. Mit dem Erlös hiervon wiederum könnten Sie mehrere Boote kaufen, bis Sie eine ganze Flotte haben. Statt den Fang an einen Händler zu verkaufen, könnten Sie direkt an eine Fischfabrik verkaufen und schließlich eine eigene Fischverarbeitungsfabrik eröffnen. Sie könnten Produktion, Verarbeitung und Vertrieb selbst kontrollieren.
Sie könnten dann dieses kleine Fischerdorf verlassen und nach Mexiko City oder Los Angeles und vielleicht sogar New York umziehen, von wo aus Sie dann Ihr florierendes Unternehmen leiten."
Der Mexikaner fragte: "Und wie lange wird dies dauern?"
Der Banker antwortete: "So etwa 15 bis 20 Jahre."
Der Mexikaner fragte: "Und was dann?"
Der Banker lachte und sagte: "Dann kommt das Beste. Wenn die Zeit reif ist, könnten Sie mit ihrem Unternehmen an die Börse gehen, Ihre Unternehmensteile verkaufen und sehr reich werden. Sie könnten Millionen verdienen."
Der Mexikaner fragte: "Millionen, und dann?"
Der Banker antwortete: "Dann könnten Sie aufhören zu arbeiten. Sie könnten in ein kleines Fischerdorf an der Küste ziehen, morgens lange ausschlafen, ein bisschen fischen gehen, mit Ihren Kindern spielen, eine Siesta mit Ihrer Frau machen, in das Dorf spazieren gehen, am Abend ein Gläschen Wein genießen und mit Ihren Freunden Gitarre spielen."


(hab ich das nicht vor Jahren so ähnlich schon im Kleinen Prinzen gelesen? Na egal, trotzdem noch aktuell)

Montag, Dezember 04, 2006

Ein Stück Heimat

Seit heute, 13:30 Uhr, habe ich wieder DSL-Anschluss!
Und schon fühle ich mich in der neuen Wohnung nicht mehr ganz so verlassen ...

Dienstag, November 21, 2006

Jahre später

Umziehen ist scheiße.
Da sitzt man (schon wieder, aber woanders) zwischen Millionen von Kartons mit der tröstenden Gewissheit, dass es höchstens noch vier Wochen dauert, bis 1&1 den DSL-Anschluss freigeschaltet hat. Und man sitzt außerdem mit Notbeleuchtung (größere Wohnnung = viel mehr Beleuchtungsbedarf als Lampen) auf dem Boden neben der Telekombuchse, weil das einzige Modemkabel, das aus irgendwelchen Kartonuntiefen aufgetaucht ist, gerade mal einen Meter lang ist.
Also bevor ich nicht im Bett surfen und mailen und bloggen kann, fühle ich mich nicht zu Hause.

Übrigens (jetzt kann ich's ja verraten): Grob überschlagen waren es 150 Kartons ...

Samstag, November 18, 2006

Die perfekte Küche

Küchenplanung ist doch einfacher, als ich es mir vorgestellt habe. Mit einem kleinen Programm eines nordischen Einrichtungshauses ist das ein Kinderspiel. Man zieht die gewünschten Möbel einfach an die passende Stelle und die Software fügt sie dort ein, wo sie am besten passen. Klappt prima! Und da die Elektrogeräte jetzt platzsparend an der Decke hängen, habe ich noch mehr Stauraum als erwartet!



Zum Kochen besorge ich mir dann wohl eine Leiter. Modell Fallnit.

Mittwoch, November 15, 2006

Umzug

Für alle, die sich wundern, dass man von mir gar nichts mehr hört (besonderen Gruß an Meggi). So sieht's grad aus:


Inmitten der Kartons steht jetzt noch eine kleine Insel mit einer Tasse Tee und einem Notebook. Ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass man viel mehr wirklich braucht (an materiellen Dingen). Wenn ich ein paar Wochen unterwegs bin, passt alles Wichtige in einen Rucksack oder Satteltaschen. Daheim hat sich das Inventar trotzdem auf eine Million Dinge in xx Kartons angehäuft (die wahre Zahl nenne ich hier lieber nicht - nicht dass ich meine Umzugshelfer zu sehr erschrecke). Ich glaube, ich lasse die Kartons einfach zu, wenn ich umgezogen bin und warte mal ab, ob ich irgendwas davon vermisse.

Donnerstag, November 09, 2006

Die Macht der Werbung

Gestern bin ich den ganzen Nachmittag mit dem Metermaß aus meiner Werkzeugkiste in der Stadt rumgerannt und hab' mir den Kopf zermartert, wo ich noch ein Küchenstudio finde.
Heute habe ich mir zufällig mal das Metermaß angeschaut ...

Donnerstag, November 02, 2006

Mittwoch, November 01, 2006

CAOJFWOWZKAPN

Nein, ich bin nicht in der Tastatur verrutscht. Mir ist der Titel "CAOJFWOWZKAPN" am Montagabend verliehen worden - zusammen mit dem Goldenen Bleistift!

CAOJFWOWZKAPN ist die Abkürzung für Chief Agent of Jos-fritz-winter-oder-wenn-zu-kalt-alternativ- programm-newsletter. (Zum Hintergrund: Im Sommer 2005 fand sich eine kleine Gruppe von Hefeweizenfreunden regelmäßig am Montagabend im Hinterhof des Jos-Fritz-Cafés ein. Als es gegen Hallween etwas ungemütlich zum Draußenhocken wurde, sannen wir nach einer wärmeren Alternative. Etwas leichtsinnig machte ich den Vorschlag, wir könnten uns jeden Montag in einer anderen Kneipe treffen, und den jeweiligen Ort per Newsletter ankündigen. Der erste jos-fritz-winter-oder-wenn-zu-kalt-alternativ- programm-newsletter datiert vom 28.10.2006 - mittlerweile sind wir bei Nr. 49 - und dank einiger Doppelhoppers bei ca. 60 verschiedenen Kneipen und schätzungsweise 600 Hefeweizen angelangt.)

Wer die Urkunde nicht entziffern kann, aber gerne würde:
Gedankt wurde mir für meinen seit einem Jahr unermüdlichen Einsatz bei der Erstellung des Newsletters der Kongresstreffen des Statistical Hefeweizen-Event Rotating Locations Research Teams (Montagabendhefeweizensaufstammtisch).
Und weiter im Text:

  • Ganz besonders danken möchten wir ihr auch für Ihre humorvolle, kreative Umsetzung der Einladungen zu den Seminaren, die das Team zu immer wieder erstaunlichen wissenschaftlichen Höchstleistungen (Bierkonsum) anspornte.
  • Die umfangreichen Recherchen zur Auffindung stets neuer Forschungsstätten, wobei ihre Verbindungen zu exklusiven Kreisen uns hautnah mitten ins Geschehen versetzten und auch über die Grenzen Freibugs hinaus einen Einblick in den Makrokosmos der Bierschankbetriebe ermöglicht haben.
  • Ihre Arbeiten zur Analyse der Kommunikationstheorie, wie und unter welchen akustischen Bedingungen sich das Verhältnis von gelieferten hellen Weizenbieren zu bestellten dunklen unter besonderer Berücksichtigung der Waldhaus-Konstante entwickelt.

Mit dem Comic gab Thomas sein Debüt als Tooncamer.


Danke an Wolfgang, Thomas, Joe, Susanne, Silvia & Elso! Auf die nächsten 600 Weizen!